Projekte

Begleitung  von Geflüchteten

Der AKM bietet Flüchtlingen in vielen Belangen des täglichen Lebens Begleitung an. Zielgruppe sind die Menschen, die nach zwei Jahren die Sammelunterkunft verlassen und in einer Kommune untergebracht werden. Während in Sammelunterkünften eine Sozialbetreuung vor Ort für sie erreichbar war, fehlt sie in dezentral gelegenen Wohnungen. Auch nach zwei Jahren Aufenthalt stehen die Menschen noch vor vielen Fragen und Problemen. Darum kümmert sich der AKM seit 2015 verstärkt um diese Menschen, die teilweise auf „dem flachen Land“ eine Bleibe gefunden haben. Gerade hier ergeben sich viele Fragen, und der Weg zu medizinischer Versorgung, zu Behörden und Beratungsstellen ist oft weit und auch teuer, wenn der ÖPNV benutzt werden muss. Der AKM sucht Ansprechpartner für die neuen Mitbürger, die möglichst in deren Nähe wohnen. Sie sind wertvolle Hilfen in der Alltagsbegleitung und als Verbindung zu den Integrationsmanagern der Wohlfahrtsverbände, bzw. der Kommunen.

An jedem 1. Montag im Monat treffen sich die Begleiter*innen zum Austausch. Im Beisein einer Fachkraft der Wohlfahrtsverbände werden Ereignisse oder Probleme im Rahmen der Begleitung der einzelnen Familien besprochen, die oft auch von allgemeinem Interesse sind.

Kontakt: Ute Schmitz, 2. Vorsitzende

Dezentraler Sprachunterricht für Frauen

Mit Unterstützung der Schubert-Durand-Stiftung bieten wir in mehreren Stadtteilen niederschwelligen Sprachunterricht von Frauen für Frauen an: Kurze Wege, kurzer Unterricht, kleine Gruppen. Das kommt vielen entgegen: Etwa Frauen mit kleinen Kindern (bis zum Kindergartenalter dürfen sie mitgebracht werden), älteren Frauen, Lernungewohnten oder traumatisierten und auch unseren vielen Sprachvermittlern. Den Unterricht (60 bis 90 Minuten) gestaltet an jedem Vormittag eine andere Ehrenamtliche, pro Gruppe sind es im Durchschnitt vier. Wir sind gut vernetzt: Jede arbeitet selbstständig, aber keine wird allein gelassen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich, neue Erfahrungen garantiert.

Kontakt: Hanna Otter, T. +49 159 05 240 336

Sozialpraktikum der Gymnasien

Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums können beim AKM ein Sozialpraktikum machen. Wir vermitteln ihnen mit Unterstützung der Wohlfahrtsverbände einen Einblick in die Flüchtlingsarbeit und auch in die Lebensrealität der Geflüchteten in Deutschland. Sie treffen u.a. in Sammelunterkünften Flüchtlinge, verbringen einen halben Tag bei der Flüchtlingsberatung eines Wohlfahrtsverbandes, lernen ausländerrechtliche Bestimmungen kennen und nehmen am Sprachunterricht teil.

Kontakt: Bärbel Spira

Betreute Treffen für junge auszubildende Flüchtlinge

Der AKM bietet jungen Flüchtlingen beiderlei Geschlechts die Möglichkeit für Zusammenkünfte in zwanglosem Rahmen an, die eine Ausbildung anfangen oder sich beruflich orientieren möchten. Wir beantworten Fragen, helfen bei der Stellensuche und bei Bewerbungen. Zur Unterstützung laden wir je nachdem auch Experten aus den Verbänden und der Wirtschaft ein.

Kontakt: Birgit Ruppel