Über uns

Wir engagieren uns in der sozialen Betreuung

Dazu arbeiten wir lokal mit den Integrationsmanagern und der Migrationsberatung von Diakonie, Caritas und Deutschem Roten Kreuz zusammen. In den vergangenen fünf Jahren haben etwa 37 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des AKM schätzungsweise 110 Flüchtlinge jeweils über mehrere Jahre intensiv begleitet.

Wir helfen mit Sprachunterricht bei der Integration

In kleinen Gruppen bieten wir in mehreren Stadtteilen, mit Unterstützung der Schubert-Durand-Stiftung und vieler Ehrenamtlicher, Sprachunterricht von Frauen für Frauen an.

Wir agieren politisch

Dabei setzen wir uns öffentlich und in den einschlägigen politischen Gremien dafür
ein, dass die Zugewanderten am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen
können, und dass deren Kinder in Schule und Ausbildung die gleichen Chancen bekommen wie deutsche Jugendliche. Wir wollen Verständnis für die schwierige Situation der Geflüchteten wecken, und wenden uns entschieden gegen jegliche verbalen und körperlichen Angriffe auf Menschen aus anderen Kulturen, Religionen oder mit anderer sexueller Ausrichtung

Wir koordinieren unsere Arbeit

Jeweils am 3. Montag im Monat treffen wir uns zum monatlichen Plenum. Hier werden Ereignisse, Fragen zur Flüchtlingsbegleitung und künftige Aktivitäten besprochen, wie etwa die Teilnahme an einer geplanten städtischen Veranstaltung oder die Organisation einer Demonstration.

Projekte

Begleitung  von Geflüchteten

Der AKM bietet Flüchtlingen in vielen Belangen des täglichen Lebens Begleitung an. Zielgruppe sind die Menschen, die nach zwei Jahren die Sammelunterkunft verlassen und in einer Kommune untergebracht werden. Während in Sammelunterkünften eine Sozialbetreuung vor Ort für sie erreichbar war, fehlt sie in dezentral gelegenen Wohnungen. Auch nach zwei Jahren Aufenthalt stehen die Menschen noch vor vielen Fragen und Problemen. Darum kümmert sich der AKM seit 2015 verstärkt um diese Menschen, die teilweise auf „dem flachen Land“ eine Bleibe gefunden haben. Gerade hier ergeben sich viele Fragen, und der Weg zu medizinischer Versorgung, zu Behörden und Beratungsstellen ist oft weit und auch teuer, wenn der ÖPNV benutzt werden muss. Der AKM sucht Ansprechpartner für die neuen Mitbürger, die möglichst in deren Nähe wohnen. Sie sind wertvolle Hilfen in der Alltagsbegleitung und als Verbindung zu den Integrationsmanagern der Wohlfahrtsverbände, bzw. der Kommunen.

An jedem 1. Montag im Monat treffen sich die Begleiter*innen zum Austausch. Im Beisein einer Fachkraft der Wohlfahrtsverbände werden Ereignisse oder Probleme im Rahmen der Begleitung der einzelnen Familien besprochen, die oft auch von allgemeinem Interesse sind.

Kontakt: Ute Schmitz, 2. Vorsitzende

Dezentraler Sprachunterricht für Frauen

Mit Unterstützung der Schubert-Durand-Stiftung bieten wir in mehreren Stadtteilen niederschwelligen Sprachunterricht von Frauen für Frauen an: Kurze Wege, kurzer Unterricht, kleine Gruppen. Das kommt vielen entgegen: Etwa Frauen mit kleinen Kindern (bis zum Kindergartenalter dürfen sie mitgebracht werden), älteren Frauen, Lernungewohnten oder traumatisierten und auch unseren vielen Sprachvermittlern. Den Unterricht (60 bis 90 Minuten) gestaltet an jedem Vormittag eine andere Ehrenamtliche, pro Gruppe sind es im Durchschnitt vier. Wir sind gut vernetzt: Jede arbeitet selbstständig, aber keine wird allein gelassen. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich, neue Erfahrungen garantiert.

Kontakt: Hanna Otter, T. +49 159 05 240 336

Sozialpraktikum der Gymnasien

Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums können beim AKM ein Sozialpraktikum machen. Wir vermitteln ihnen mit Unterstützung der Wohlfahrtsverbände einen Einblick in die Flüchtlingsarbeit und auch in die Lebensrealität der Geflüchteten in Deutschland. Sie treffen u.a. in Sammelunterkünften Flüchtlinge, verbringen einen halben Tag bei der Flüchtlingsberatung eines Wohlfahrtsverbandes, lernen ausländerrechtliche Bestimmungen kennen und nehmen am Sprachunterricht teil.

Kontakt: Bärbel Spira

Betreute Treffen für junge auszubildende Flüchtlinge

Der AKM bietet jungen Flüchtlingen beiderlei Geschlechts die Möglichkeit für Zusammenkünfte in zwanglosem Rahmen an, die eine Ausbildung anfangen oder sich beruflich orientieren möchten. Wir beantworten Fragen, helfen bei der Stellensuche und bei Bewerbungen. Zur Unterstützung laden wir je nachdem auch Experten aus den Verbänden und der Wirtschaft ein.

Kontakt: Birgit Ruppel

Netzwerk

Asyl- und Helferkreise im Landkreis Lörrach

Diakonisches Werk Lörrach
Caritas Lörrach
Schubert-Durand Stiftung

Stadtteileltern

Auf AKM-Initiative hin wurden von der Caritas gut integrierte Migrantinnen und Migranten ausgebildet, um  ihre  Landsleute auf deren kultureller Ebene über die Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten in Deutschland sowie über unsere Hilfesysteme zu informieren und sie zur gesellschaftlichen Teilnahme zu ermutigen.

Traumanetzwerk für geflüchtete Menschen im Landkreis Lörrach

An der Entstehung des TraumaNetzwerks war auch der AKM beteiligt. Heute arbeitet es selbständig unter dem Dach der Caritas und unterstützt seit Oktober 2016 geflüchtete Menschen dabei, psychische Belastungen und Traumata zu verarbeiten. Es bietet durch ein enges Kooperationsnetzwerk von Fachleuten und Institutionen Behandlungsmöglichkeiten für belastete Flüchtlinge an.

Nadja Murat Zentrum

Das Hauptaugenmerk des psychosozialen Zentrums unter der Trägerschaft des Diakonischen Werkes liegt auf der Betreuung und Behandlung traumatisierter Flüchtlingskinder und Jugendlicher und deren Eltern. Die Projekte zielen darauf ab, die Lücke zwischen den pädagogischen Einrichtungen der Flüchtlingssozialarbeit und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie zu füllen, in Kooperation mit Kinder- und Jugendtherapeutin Ulrike Kreis, Lörrach.

Evangelischer Kirchenbezirk Markgräflerland

Kirchenbezirksbeauftragter für Flucht und Migration Pfarrer Jörg Hinderer

SAK- Altes Wasserwerk gGmbH

Der Soziale Arbeitskreis ist Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Die Kinder einiger Geflüchteter nutzen dessen Angebote. Außerdem stellt der SAK dem AKM Räumlichkeiten zur Verfügung, wie zum Beispiel für Treffen der Auszubildenden.

Soziokulturelles Zentrum Nellie Nashorn 

Fast alle Zusammenkünfte des AKM finden in Räumen der Kulturkneipe Nellie Nashorn statt.

Mitarbeit/Spende

Wir laden Sie zur Mitarbeit ein.

Informationen gibt es beim Plenum des AKM an jedem 3. Montag eines Monats um 19 Uhr im Nellie Nashorn in Lörrach. Hier werden Ereignisse, Fragen zur Flüchtlingsbegleitung und künftige Aktivitäten besprochen, wie etwa die Teilnahme an einer geplanten städtischen Veranstaltung oder die Organisation einer Demonstration.

Kontakt: Robert Kölblin, 1. Vorsitzender

An jedem 1. Montag im Monat ist um 18.30 Uhr Begleitertreff im Nellie Nashorn. Hier werden im Beisein einer Fachkraft der Wohlfahrtsverbände Ereignisse oder Probleme im Rahmen der Begleitung der einzelnen Familien besprochen, die oft auch von allgemeinem Interesse sind.

Kontakt: Ute Schmitz, 2. Vorsitzende

Sie können den Arbeitskreis Miteinander auch durch eine Spende unterstützen:

Kontoinhaber:
Arbeitskreis Miteinander Lörrach e.V.
IBAN: DE42 6839 0000 0000 4143 95
BIC: VOLODE66

Das deutsche Asylrecht ist sehr kompliziert, und in den Verfahren anwaltliche Hilfe oft unabdingbar. Die Kosten sind von den Asylbewerbern nur schwer zu stemmen. Der AKM hat deshalb einen Rechtshilfefond angelegt, damit besonders schwierige, aber Erfolg versprechende Fälle nicht an den Kosten scheitern.

Spenden für den Rechtshilfefond bitte unter:
IBAN DE67 6839 0000 0000 6611 98
BIC: VOLODE66
und mit Verwendungszweck ‚Rechtshilfefond‘ kennzeichnen.

Eine Spendenquittung erhalten Sie automatisch.
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